Bitcoin dreht auf Angriff: Marke von 83.000 Dollar könnte die nächste Rallye zünden

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Bitcoin dreht auf Angriff: Marke von 83.000 Dollar könnte die nächste Rallye zünden (BitcoinBasis.de | Image GPT - KI generiert)
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Bitcoin hat mit dem Sprung über 80.000 Dollar ein Signal geliefert, das weit über eine kurze Erholung hinausgehen könnte. Während der Kurs nach der starken Rallye wieder um 79.000 Dollar pendelt, drehen zwei zentrale Analyseebenen gleichzeitig zugunsten der Bullen.

Rekt Capital sieht den wichtigen 50-Wochen-EMA als Unterstützung, CryptoQuant-Analyst Julio Moreno spricht sogar bereits von einem Wechsel in ein bullisches Marktregime.

Jetzt fehlt vor allem eine Marke: 83.000 Dollar könnten aus der Erholung einen bestätigten neuen Bullenmarkt machen.

Warum der Rücksetzer jetzt eher wie ein Test der Bullen wirkt

Rekt Capital richtet den Blick auf einen langfristig entscheidenden technischen Bereich. Bitcoin hält derzeit den 50-Wochen-EMA als Unterstützung, nachdem diese Linie zuvor eine wichtige Hürde für den Kurs dargestellt hatte.

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Genau dieser Rollenwechsel ist für die Bullen entscheidend. Aus einem Widerstand muss eine Unterstützung werden. Gelingt es Bitcoin, sich oberhalb des gleitenden Durchschnitts im Bereich von rund 77.000 bis 78.000 Dollar festzusetzen, würde die jüngste Rally technisch deutlich belastbarer wirken.

Rekt Capital macht gleichzeitig klar, woran sich eine gewöhnliche Erholungsrallye innerhalb eines Bärenmarktes erkennen ließe: Bitcoin dürfte die aktuellen Hochs nicht lange verteidigen und müsste wieder unter die zentrale Durchschnittslinie zurückfallen.

Damit entsteht ein ungewöhnlich klarer Test. Hält der Bereich, wäre das ein Argument dafür, dass sich die Marktstruktur tatsächlich verändert. Ein deutlicher Bruch darunter würde dagegen Zweifel nähren und den jüngsten Anstieg wieder stärker wie eine Bärenmarkt-Rallye aussehen lassen. Bislang bleibt genau dieses bärische Signal jedoch aus.

CryptoQuant schaltet auf Bull: Acht von zehn Signalen drehen nach oben

Noch deutlicher fällt die Einschätzung von Julio Moreno aus. Der Forschungschef von CryptoQuant erklärt, das Marktregime von Bitcoin sei inzwischen auf bullisch gewechselt. Nach seiner Einschätzung zeigen praktisch alle relevanten Messgrößen inzwischen auf die frühe Phase eines neuen Bullenmarktes.

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Besonders auffällig ist der sogenannte Bull Score von CryptoQuant. Dieser sprang innerhalb nur einer Woche von 30 auf 80 Punkte. Acht der zehn zugrunde liegenden Indikatoren liefern inzwischen bullische Signale.

Entscheidend ist dabei, dass nicht nur der Preis steigt. Auch die Nachfrage verbessert sich. Die erkennbare Spot-Nachfrage wächst laut CryptoQuant derzeit so schnell wie seit Ende Dezember nicht mehr. Gleichzeitig ziehen Spot- und Futures-Nachfrage erstmals seit Oktober 2025 wieder gemeinsam an.

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Das ist für die Qualität der Rallye wichtig. Ein Anstieg, der fast ausschließlich durch liquidierte Short-Positionen entsteht, kann schnell wieder zusammenbrechen. Wächst dagegen gleichzeitig die tatsächliche Nachfrage nach Bitcoin, erhält die Bewegung ein deutlich stabileres Fundament.

Kurzfristige Rücksetzer bleiben dennoch möglich. Nach dem schnellen Kursanstieg sitzen viele Marktteilnehmer bereits auf hohen nicht realisierten Gewinnen. Gewinnmitnahmen wären deshalb keine Überraschung. Entscheidend ist vielmehr, ob Käufer Schwäche weiterhin auffangen.

Diese Marke könnte den neuen Bullenmarkt endgültig bestätigen

Trotz der deutlich verbesserten Lage fehlt laut Moreno noch die formale Bestätigung. Bitcoin muss dafür den 365-Tage-Durchschnitt zurückerobern. Dieser verläuft derzeit bei ungefähr 83.000 Dollar.

Damit liegen zwischen Bitcoin und einem nach den CryptoQuant-Kriterien offiziell bestätigten Bullenmarkt nur noch wenige Prozent. Ein nachhaltiger Ausbruch über 83.000 Dollar wäre deshalb weit mehr als eine weitere runde Kursmarke. Bitcoin würde damit einen langfristigen Trendfilter zurückerobern, während On-Chain-Nachfrage, Liquidität und Marktstruktur bereits in dieselbe bullische Richtung zeigen.

Genau diese Kombination macht die aktuelle Lage für Anleger so interessant. Selbst eine Konsolidierung unterhalb von 83.000 Dollar müsste das positive Szenario nicht sofort zerstören. Solange Bitcoin den Bereich um den 50-Wochen-EMA verteidigt, könnten Rücksetzer vielmehr dazu dienen, den starken Anstieg zu verdauen und eine neue Unterstützungszone aufzubauen.

Kritisch würde es erst, wenn Bitcoin die langfristige Unterstützung wieder verliert und gleichzeitig mehrfach an 83.000 Dollar scheitert. Dann wäre die These einer reinen Erholungsrallye wieder deutlich stärker.

Aktuell liegt die Beweislast jedoch zunehmend bei den Bären. Bitcoin hält eine langfristige Trendlinie, die Nachfrage zieht an und CryptoQuant hat bereits auf Bull geschaltet. Jetzt zählt genau eine Hürde: Über 83.000 Dollar könnte aus der Erholung die bestätigte Trendwende werden.

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