Analyst warnt: „Günstiges“ XRP wird knapp – Whales kaufen

Analyst warnt: „Günstiges“ XRP wird knapp – Whales kaufen
Analyst warnt: „Günstiges“ XRP wird knapp – Whales kaufen (Foto KI generiert)
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XRP wirkt im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum gerade fast schon „billig“: Während ein Bitcoin deutlich über 80.000 US-Dollar kostet und Ethereum bei rund 2.300 US-Dollar liegt, notierte XRP zuletzt bei etwa 1,40 US-Dollar pro Coin. Genau daraus leiten einige Marktbeobachter eine simple These ab: Wer größere Mengen XRP aufbauen will, kann das aktuell noch tun, ohne dafür ein riesiges Budget zu brauchen.

Analyst warnt: Das Zeitfenster für „günstiges“ XRP könnte sich schließen

Der Krypto-Analyst BarriC hat auf X (ehemals Twitter) darauf hingewiesen, dass XRP seiner Meinung nach nicht ewig auf einem niedrigen Preisniveau bleiben wird. Seine Begründung: Aktuell werde XRP vor allem wie ein typischer Retail-Token gehandelt, also stark von Privatanlegern geprägt, die auf Kursbewegungen spekulieren.

BarriC erwartet jedoch einen möglichen Rollenwechsel. Sollte XRP künftig stärker als Teil der globalen Finanzinfrastruktur genutzt werden, etwa für grenzüberschreitende Zahlungen, institutionelle Abwicklungen oder Interbank-Transfers, dann käme die Nachfrage nicht mehr ausschließlich aus dem privaten Handel. Stattdessen könnten auch Banken, Finanzdienstleister und Zahlungsnetzwerke als Käufer auftreten, die XRP für reale Prozesse benötigen.

Wenn sich dieser Wandel tatsächlich durchsetzt, glaubt der Analyst, dass der Markt den Token neu bewerten müsste, also stärker nach Nutzen statt nach Spekulation. Seine daraus abgeleiteten Kursziele sind sehr ambitioniert: Er nennt eine Spanne von 1.000 bis 10.000 US-Dollar und erwähnt sogar eine Extrem-Prognose von 50.000 US-Dollar. Das sind keine garantierten Szenarien, sondern Meinungen, die zeigen, wie groß manche Erwartungen im Markt weiterhin sind.

Santiment-Daten: Immer mehr „Whales“ sammeln XRP ein

Parallel dazu liefern On-Chain-Daten neue Hinweise darauf, wie große Wallets sich verhalten. Die Analyseplattform Santiment berichtet, dass die Zahl der XRP-Ledger-Wallets mit mindestens 10.000 XRP auf ein Allzeithoch gestiegen ist. Konkret sollen es mittlerweile rund 332.230 Wallets sein, die diese Schwelle erreichen oder übertreffen. Der Trend nach oben halte laut Santiment bereits seit Juni 2024 an.

In der Praxis bedeutet das: Größere Marktteilnehmer scheinen über längere Zeit zu akkumulieren, auch in Phasen mit schwacher Stimmung, Kursrücksetzern oder hoher Volatilität. Santiment interpretiert dieses Verhalten so, dass viele dieser Anleger eher in „Angst“-Phasen kaufen und damit günstige Preise ausnutzen wollen.

Was Anleger daraus mitnehmen können

Unterm Strich treffen hier zwei Beobachtungen aufeinander: Auf der einen Seite steht die These, dass XRP langfristig stärker als Infrastruktur-Asset gesehen werden könnte. Auf der anderen Seite zeigen die Daten, dass große Wallets offenbar weiter aufbauen. Ob daraus tatsächlich ein nachhaltiger Preisschub entsteht, hängt am Ende jedoch von vielen Faktoren ab, etwa Regulierung, realer Nutzung, Marktumfeld und Liquidität.

Wer sich mit XRP beschäftigt, sollte daher nicht nur auf Kursziele schauen, sondern vor allem auf die Frage: Steigt die echte Nutzung und steigt die Nachfrage dauerhaft? Genau daran wird sich entscheiden, ob XRP „billig“ bleibt oder ob der Markt den Token irgendwann spürbar anders bewertet.

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