Einer der größten US-Finanzkonzerne macht den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung Bitcoin. Charles Schwab hat seinen direkten Krypto-Handel für alle berechtigten Privatkunden geöffnet. Damit erreicht Bitcoin eine Plattform, die 13,33 Billionen US-Dollar an Kundenvermögen verwaltet und mehr als 40 Millionen aktive Brokerage-Konten betreut.
Das Wichtigste in Kürze
- Bitcoin für Millionen Anleger: Charles Schwab hat den direkten Handel mit Bitcoin und Ethereum für alle berechtigten Privatkunden freigeschaltet.
- Enorme Reichweite: Der US-Finanzriese verwaltet 13,33 Billionen Dollar und zählt 40,3 Millionen aktive Brokerage-Konten.
- BTC-Transfers folgen: Ein- und Auszahlungen echter Kryptowährungen werden schrittweise freigeschaltet.
- Weitere Coins geplant: Solana, Avalanche und Chainlink sollen das Angebot erweitern.
- Wichtig: Nicht alle 40 Millionen Konten sind automatisch für den Krypto-Handel zugelassen.
Die Nachricht wurde im Rahmen des Unternehmensupdates vom 15. Oktober 2026 bekannt. Der schrittweise gestartete Dienst „Schwab Crypto“ steht nun einem deutlich größeren Kundenkreis offen.
40 Millionen Konten: Bitcoin erreicht die klassische Wall Street
Über Schwab Crypto können Kunden Bitcoin und Ethereum direkt kaufen und verkaufen, ohne auf einen ETF ausweichen zu müssen. Besonders interessant ist die Integration: Kryptowährungen können neben Aktien, ETFs und anderen traditionellen Anlagen verwaltet werden.
Allerdings gilt das Angebot nicht uneingeschränkt. Kunden benötigen eine zusätzliche Zulassung für Schwab Crypto. Bewohner von New York und Louisiana sowie internationale Kunden sind derzeit ausgeschlossen. Die Handelsgebühr beträgt 0,75 Prozent pro Transaktion.
Nächster Schritt: Bitcoin direkt auf Schwab übertragen
Noch bedeutender könnte die Einführung echter Krypto-Transfers werden. Schwab ermöglicht berechtigten Kunden bereits schrittweise, Bitcoin und Ethereum von externen Wallets einzuzahlen oder auf andere Wallets zu übertragen.
Die Funktion wird nach und nach freigegeben. Ein vollständiger Zugang für sämtliche berechtigten Nutzer bis Jahresende ist bislang nicht verbindlich bestätigt. Zusätzlich plant Schwab, weitere Kryptowährungen wie Solana, Avalanche und Chainlink anzubieten.
Warum dieser Schritt für Bitcoin wichtig ist
Die Entwicklung könnte den Zugang zu Bitcoin für Millionen traditioneller Anleger vereinfachen. Schwab-Kunden müssen für den direkten Krypto-Handel künftig nicht zwangsläufig auf eine Krypto-Börse wechseln.
Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen Reichweite und tatsächlicher Nachfrage: Die 13,33 Billionen Dollar Kundenvermögen fließen nicht automatisch in Kryptowährungen. Ob der Start den Bitcoin-Kurs nachhaltig unterstützt, hängt davon ab, wie viele Anleger den neuen Zugang tatsächlich nutzen.
Fest steht: Mit Charles Schwab integriert ein weiterer Wall-Street-Riese Bitcoin direkt in seine bestehende Handelsinfrastruktur. Die entscheidende Frage ist jetzt, wie viel neues Kapital dadurch tatsächlich in den Kryptomarkt gelangt.
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