Bitcoin steht laut dem Krypto-Analysten Bitcoin Teddy vor einem möglichen Wendepunkt. Der Grund: Im langfristigen Chart soll sich ein sogenanntes Cup-and-Handle-Muster vollständig ausgebildet haben. Entscheidend war dabei der erneute Test der Zone um 60.000 Dollar, die kurz unterschritten, aber schnell zurückerobert wurde.
Genau dieser Rücklauf macht die Lage jetzt so brisant. Für die bullische Deutung musste Bitcoin nicht nur ausbrechen, sondern auch die frühere Ausbruchszone noch einmal testen und anschließend wieder Stärke zeigen. Nach Einschätzung des Analysten ist genau diese Struktur nun bestätigt.
Warum die 60.000-Dollar-Zone jetzt alles entscheidet
Das Cup-and-Handle-Muster gilt unter Tradern als Fortsetzungsformation. Vereinfacht gesagt: Der Markt baut über längere Zeit Druck auf, konsolidiert anschließend in einer kleineren Korrektur und startet im bullischen Fall eine neue Aufwärtsphase.
Bei Bitcoin soll diese Formation nicht innerhalb weniger Wochen entstanden sein, sondern über mehrere Jahre. Die große runde Bodenbildung steht dabei für den „Cup“, also die Tasse. Der jüngste Rücksetzer in Richtung 60.000 Dollar bildet laut Bitcoin Teddy den „Handle“, also den Griff.
Wichtig ist jetzt vor allem die Reaktion auf diese Zone. Bleibt Bitcoin darüber stabil und setzt die Erholung fort, würde das die bullische Struktur stützen. Fällt der Kurs dagegen erneut klar unter diesen Bereich und findet keine schnelle Käuferreaktion, wäre das Muster deutlich weniger überzeugend.
220.000 Dollar als Ziel: Chance oder zu viel Euphorie?
Besonders auffällig ist das Kursziel, das aus dieser Formation abgeleitet wird. Bitcoin Teddy sieht bei einem bestätigten Ausbruch ein mögliches Mindestziel von 220.000 Dollar. Das wäre kein kleiner Anstieg, sondern eine massive Neubewertung des gesamten Marktes.
Der Analyst argumentiert, dass Cup-and-Handle-Ausbrüche historisch nicht nur für Bewegungen von 20 Prozent stehen. Vielmehr können solche Formationen, wenn sie auf höheren Zeitebenen entstehen, eine deutlich stärkere Trendphase auslösen.
Trotzdem bleibt diese Marke ein Szenario und keine Garantie. Bitcoin muss zunächst zeigen, dass die Rückeroberung nach dem Test der 60.000-Dollar-Zone mehr war als nur eine kurzfristige Gegenbewegung. Erst wenn Käufer den Druck weiter erhöhen, wird aus dem Chartmuster ein echter bullischer Treiber.
Jetzt zählt die Bestätigung
Für Anleger liegt der Fokus deshalb klar auf der Struktur nach dem Retest. Solange Bitcoin die entscheidende Zone verteidigt und neue Stärke aufbaut, bleibt das 220.000-Dollar-Szenario auf dem Tisch. Bricht die Unterstützung jedoch erneut und diesmal ohne schnelle Erholung, kippt die Aussagekraft des Musters.
Der Markt steht damit an einer Linie, die mehr entscheidet als nur den nächsten Tagestrend: Hält Bitcoin diese Zone, lebt die Chance auf einen großen Ausbruch. Bricht sie, wird aus dem bullischen Signal schnell ein Warnsignal.
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