Bitcoin wie vor dem 30%-Crash? Orderflow sendet Warnsignal

Bitcoin wie vor dem 30%-Crash? Orderflow sendet Warnsignal
Bitcoin wie vor dem 30%-Crash? Orderflow sendet Warnsignal (BitcoinBasis.de | Image GPT)

Bitcoin zeigt aktuell ein Chartmuster, das viele Trader an die Phase Ende Januar bis Anfang Februar erinnert, als der Kurs in kurzer Zeit um rund 30 Prozent einbrach. Trotzdem warnen Orderflow Analysten davor, den Vergleich zu simpel zu ziehen, denn die Lage in den Spot Orderbüchern wirkt diesmal deutlich stabiler.

Erinnert das Setup an den 30 Prozent Einbruch?

Auslöser der Diskussion war ein Beitrag des Analysten Exitpump, der die heutige Seitwärtsrange mit der damaligen Struktur verglich. Optisch ähnelt sich das Bild tatsächlich, in beiden Fällen bewegte sich BTC erst eine Weile in einer klaren Spanne und rutschte dann in den unteren Bereich dieser Range.

Damals, zwischen dem 29. Januar und dem 5. Februar, folgte auf dieses Muster ein Absturz von etwa 30 Prozent bis in den niedrigen 60.000er Bereich. Aktuell notierte Bitcoin um die 70.000 Dollar, ebenfalls nahe einer Zone, die auf dem Chart anfällig wirkt. Die große Frage lautet deshalb, ob sich die Geschichte wiederholt.

Orderflow spricht dieses Mal für mehr Stabilität

Exitpump betont jedoch einen entscheidenden Unterschied, die Liquidität auf der Spot Seite. Seiner Einschätzung nach sind die aggregierten Spot Orderbücher heute mit deutlich mehr passiver Nachfrage gefüllt als in der früheren Range. Heißt konkret, es liegen mehr Kauforders im Markt, die Kursrücksetzer eher abfangen könnten.

Sein Fazit, ein Rückgang in die niedrigen 60.000er wäre zwar möglich und aus seiner Sicht auch verkraftbar, aber ein größerer, anhaltender Abwärtstrend sei weniger wahrscheinlich, solange diese passive Nachfrage bestehen bleibt. Er ergänzt außerdem, dass tiefere Orderbuch Tiefe nicht so leicht durch Spoofing zu fälschen sei, weil diese Kaufgebote teils über Wochen oder Monate stehen würden. Wenn diese Unterstützung also echt ist, könnte sie wie ein Puffer wirken, den es in der Phase vor dem letzten Einbruch so nicht gab.

Gleichzeitig klingt Exitpump kurzfristig nicht uneingeschränkt optimistisch. Er schreibt, die Orderbücher hätten zuletzt ins Bärische gedreht, die Aufwärtsdynamik lasse nach. Zusätzlich sieht er erhöhtes Risiko, dass Long Positionen abgebaut werden, weil der Open Interest RSI nahe an einem Extrem liege.

Warnsignale, Coinbase Premium fällt, Funding bleibt positiv

Andere Beobachter sehen ebenfalls Gegenwind. Maartunn verwies darauf, dass die Coinbase Premium Gap wieder ins Negative gerutscht sei. Das gilt vielen als Hinweis, dass die Spot Nachfrage auf Coinbase, oft als Stellvertreter für US Nachfrage betrachtet, schwächer wird.

Noch deutlicher wurde ZordXBT. Er nennt drei Punkte, die ihm Sorgen machen, positives Funding, sinkendes Volumen und Coinbase deutlich im roten Bereich. Sein Eindruck, der Chart könnte zwar nach oben weiterlaufen, aber der Orderflow sehe eher nach Distribution aus, also nach einer Phase, in der größere Marktteilnehmer Positionen abgeben.

Was müsste sich verbessern, damit das Bild wieder überzeugender wirkt? ZordXBT nennt mehr Handelsvolumen, eine Rückkehr der Coinbase Daten ins Positive und leicht sinkendes Funding als zusätzliche Bestätigung.

Zum Zeitpunkt der letzten Beobachtung lag Bitcoin bei 71.482 Dollar.

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