Der Krypto Analyst Merlijn The Trader richtet den Blick der Anleger auf ein Signal, das im Bitcoin Chart nur selten in dieser Form auftaucht: den monatlichen MACD. In der Vergangenheit ging ein ähnliches Setup oft großen Aufwärtsphasen voraus. Trotzdem warnt er vor zu viel Euphorie, denn seiner Einschätzung nach könnte vor dem nächsten Bullenmarkt noch ein letzter Rücksetzer kommen.
Monatlicher MACD als Hinweis auf eine „Reset Phase“
Merlijn The Trader beschreibt die aktuelle Marktlage als eine Art Momentum Reset, also eine Phase, in der sich der Abwärtsdruck über längere Zeit abbaut. Laut ihm gab es diese Situation in der Bitcoin Geschichte bisher drei Mal, jeweils vor starken, länger anhaltenden Rallyes.
In seinem Vergleich schaut er besonders auf die Jahre 2015, 2019 und 2023. Damals habe sich ein ähnliches Muster gezeigt: Bitcoin bewegte sich über Monate in einer engen Spanne, der Kurs machte dabei tendenziell tiefere Hochs, während eine Unterstützungszone gehalten wurde. Diese Entwicklung erinnert an ein symmetrisches Dreieck, das oft in eine Richtungsentscheidung mündet.
Der wichtige Punkt für ihn ist der monatliche MACD. In den früheren Zyklen wechselte der Indikator nach einer längeren Schwächephase von stark negativ in ein deutlich helleres Bereichsniveau, in seiner Darstellung „pink“. Genau dieser Wechsel sei in der Vergangenheit ein Signal gewesen, dass der Markt sich dem Ende der Bodenbildung nähert.
Ähnliche Struktur wie in früheren Zyklen, aber Boden womöglich noch nicht erreicht
Für den aktuellen Zyklus sieht Merlijn The Trader erneut eine längerfristige Dreiecksstruktur, in der der Kurs seit Monaten komprimiert und eher nach unten tendiert. Zwar sei der MACD inzwischen ebenfalls in den „pink“ Bereich gedreht, doch das bedeute seiner Meinung nach nicht automatisch, dass der Tiefpunkt bereits gesetzt ist.
Seine These: In früheren Zyklen folgte die vollständige Bodenbildung häufig erst nach diesem MACD Wechsel. Deshalb hält er es für möglich, dass Bitcoin noch einen letzten deutlichen Rückgang erlebt, bevor der Markt endgültig dreht.
Ausblick: Startschuss erst nach Ausbruch, Kursziele bis 2027
Der Analyst betont, dass ein nachhaltiger Aufwärtstrend wahrscheinlich erst dann beginnt, wenn Bitcoin aus der aktuellen bärischen Dreiecksstruktur ausbricht. Passiert das, erwartet er eine längere Rallye in Richtung neuer Rekordstände.
In seiner Projektion nennt er als mögliches Ziel einen Anstieg bis etwa 209.596 US Dollar bis 2027. In einem besonders starken Szenario hält er sogar eine Ausdehnung der Bewegung bis in den Bereich um 283.500 US Dollar für denkbar. Entscheidend bleibe jedoch, ob der Markt zunächst noch eine finale Bodenphase abschließt und anschließend den technischen Ausbruch liefert.