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Kerrisdale greift Bitcoin-Miner an: Umwelt und Finanzen in Gefahr

Am Mittwoch löste die US-Investmentfirma Kerrisdale Capital mit einer Serie von öffentlichen Äußerungen, die sich aggressiv gegen Bitcoin-Mining-Unternehmen richteten, eine Welle von Reaktionen aus.

In einem mehrteiligen Thread auf der Social-Media-Plattform X verkündete Kerrisdale den Beginn einer Kampagne gegen das, was sie als „Hokuspokusverkäufer“ in der BTC-Mining-Branche beschreiben. Diese seien sowohl ein finanzielles schwarzes Loch als auch eine Umweltgefahr.

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Fokussierte Kritik auf RIOT Blockchain

Kerrisdale richtete seine Kritik insbesondere gegen das Geschäftsmodell von RIOT Blockchain, welches das Unternehmen als grundsätzlich fehlerhaft darstellt:

„Wie andere in den USA gelistete Miner ist das Geschäftsmodell von RIOT ein dysfunktionaler Hamsterrad aus Geldverbrennung, weshalb es Einzelhändler-Aktionäre mit nonstop ATM-Emissionen plündert, um den Betrieb zu finanzieren.“

Kerrisdale behauptet, trotz hoher Marktpreise für BTC sei der Betrieb von RIOT nach der Halbierung nicht profitabel gewesen. Weiterhin enthüllte Kerrisdale, dass RIOT seit 2020 Aktien im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar ausgegeben hat, was zu einer Versechsfachung der ausstehenden Aktien führte, um 1,6 Milliarden US-Dollar zu finanzieren.

Laut Kerrisdale hat dies nicht zu einem Anstieg der Bitcoin-Produktion pro Aktie oder der BTC-Bestände pro Aktie geführt, was sie zu dem Schluss kommen lässt, dass der einzige Vorteil für Aktionäre aus steigenden Bitcoin-Preisen resultieren würde – eine Strategie, die sie als unzureichend für eine Investition erachten.

Kritik an Umweltaspekten und regulatorischen Maßnahmen

Auf umweltpolitischer Ebene kritisierte Kerrisdale das Bitcoin-Mining wegen seines hohen Energieverbrauchs und der Abhängigkeit von Anreizen, die möglicherweise nicht mit breiteren Umweltzielen übereinstimmen. „Die Wirtschaftlichkeit von RIOT würde noch schlechter aussehen ohne großzügige Netz-Anreize und Steuergutschriften“, argumentierte die Firma und wies darauf hin, dass solche Vorteile von Regulierungsbehörden hinterfragt werden und möglicherweise nicht bestehen bleiben.

Kerrisdale enthüllte zudem, dass es bereits Briefe an Beamte in Texas, darunter die Stadtverwaltung von Navarro und die Staatsenatoren, geschickt hat, in denen sie ihre Bedenken darlegen und regulatorische Maßnahmen fordern. Kerrisdale betonte auch seine finanzielle Position, indem es verkündete: „Wir sind short RIOT (und long Bitcoin als Absicherung).“

Branchenantworten und weiterführende Debatten

Die Reaktion der Branche erfolgte schnell; mehrere prominente Figuren verteidigten den Sektor und griffen Kerrisdales Motive und Verständnis an. Daniel Batten, Gründer von CH4 Capital und Beratungsmitglied bei Bitcoin-Mining-Riese Marathon, schlug vor, dass Kerrisdale sich eher darauf konzentrieren sollte, die Investorenerträge zu verbessern, statt die Branchenpraktiken anzugreifen.

Adam O von Upstream Data verteidigte die Umweltauswirkungen des Bitcoin-Minings und erklärte, dass es lächerlich sei, einen Sektor zu verunglimpfen, der alle Stakeholder verbessert, Abfall reduziert und Methanemissionen verringert. Steven Lubka von Swan Bitcoin kritisierte Kerrisdales Strategie und wies auf deren gescheiterte Short-Position gegen MicroStrategy (MSTR) sowie auf sinkende Vermögenswerte unter Verwaltung als Zeichen tieferer Probleme innerhalb des Unternehmens hin.

Insgesamt bleibt die Debatte über die Umweltverdienste des Bitcoin-Minings und die regulatorischen Ansätze in diesem Bereich intensiv und hat wichtige Fragen über die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Praktiken in der Kryptowährungsbranche aufgeworfen.

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