Plus500 – Seriöser Bitcoin-Handel? Das sind unsere Erfahrungen

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Plus500 – Seriöser Bitcoin-Handel? Das sind unsere Erfahrungen

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Plus500 ist die Nummer 1 unter Deutschlands CFD-Anbietern.

Es werden etliche Finanzinstrumente bei der Plattform angeboten und auch Kryptowährungen wie Bitcoin können bei Plus500 gehandelt werden.

Aber wie seriös ist Plus500 und wie hoch fallen die Gebühren aus? Und wie kann ich Bitcoin bei Plus500 kaufen und verkaufen?

Alle diese Fragen und mehr werden in diesem Artikel beantwortet.

80.5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Inhalte

Ist Plus500 seriös?

Welche Krypto-Währungen bei Plus500 handeln?

Wie kann ich Krypto-CFDs bei Plus500 kaufen & verkaufen?

Gibt es einen Bitcoin Wallet?

Informationen über Plus500

Plus500 - Unsere Erfahrungen

VORWORT

Wer ist Plus500?

Plus500 ist ein CFD Broker und hinter dem Broker steht die Plus500 Limited. Das Unternehmen mit Sitz in London wurde im Jahr 2008 gegründet und die Aktien der Plus500 Limited sind an der London Stock Exchange notiert.

Die Plattform Plus500 bietet den Handel mit CFDs auf Basiswerte aus mehreren Anlageklassen an. Zum Basis-Wertkatalog gehören Differenzkontrakte auf:

  • Kryptowährungen
  • Indices
  • Devisen
  • Rohstoffe
  • Aktien
  • Optionen
  • und ETFs.

Der Krypto-CFD-Broker zählt eigenen Angaben zufolge mehr als 200.000 aktive Kunden. Im Jahr 2019 wurden demnach mehr als 35 Millionen Positionen über die Plattform eröffnet, was einem Handelsumsatz von mehr als 1,3 Billionen USD entsprach.

Plus500 ermöglicht Privatkunden den Handel über mehrere einfache Benutzeroberflächen, die zum Teil Web-basiert sind. Und Interessenten wird ein kostenloses Demokonto mit virtuellem Kapital in Höhe von 40.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Der Broker agiert im Handel als Market-Maker. Das bedeutet, dass Plus500 Ankaufs- und Verkaufskurse stellt. Der Broker verdient somit primär an der Geld/Brief-Spanne (Spread).

Das Wichtigste natürlich zum Schluss: Plus500 ist seit einigen Jahren Sponsor des Primera Division Fußballklubs Atlético Madrid.

PART 1

Wie seriös ist Plus500? Gibt es eine Regulierung in Deutschland?

Die Plus500 Limited betreibt mehrere Tochtergesellschaften in unterschiedlichen Jurisdiktionen, welche über die notwendigen Lizenzen der örtlichen Regulierungsbehörden verfügen. Die Plus500 UK Limited wird durch die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority beaufsichtigt.

Für die zypriotische Tochter Plus500CY Limited ist die zypriotische CySEC zuständig. Weitere Lizenzen gibt es in Australien, Neuseeland, Südafrika, auf den Seychellen und in Singapur.

Mit Lizenzen in EU-Mitgliedstaaten (und in UK) kann Plus500 auch den Handel auf dem deutschen Markt anbieten. Eine eigenständige Lizenz bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) besteht nicht und ist auch nicht notwendig. Diese Konstellation ist auch bei vielen anderen CFD Brokern anzutreffen.

Die Kundengelder bei Plus500 werden auf getrennten Bankkonten gemäß FCA Richtlinien verwahrt. Im Fall einer Insolvenz von Plus500 würden deshalb die Entschädigungsgrundsätze des britischen Financial Services Compensation Scheme (FSCS) greifen und damit eine Einlagensicherung bis 85.000 GBP pro Kunde.

Durch die Börsennotierung der Muttergesellschaft Plus500 Limited unterliegt der Broker einer zusätzlichen Aufsicht. Das Unternehmen muss regelmäßig Zahlen zur Geschäftsentwicklung veröffentlichen und die Öffentlichkeit mit Geschäftsberichten über seine Situation informieren.

Der CFD-Broker Plus500 ist gesetzlich zur Transparenz verpflichtet und er unterliegt einer strengen Regulierung, weshalb der Krypto-CFD-Anbieter als seriös einzustufen ist.

PART 2

Welche Kryptowährung-CFDs kann ich bei Plus500 handeln?

Plus500 bietet seit mehreren Jahren den Handel mit CFDs auf Kryptowährungen an. Und heutzutage können folgende Kryptowährungen bei Plus500 gehandelt werden:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Litecoin
  • Neo
  • Ripple (XRP)
  • IOTA
  • EOS
  • Bitcoin Cash
  • Stellar
  • Cardano
  • TRON
  • Monero

Zu diesen 12 digitalen Währungen kommen zwei Kontrakte. Einer für das Handelspaar Ethereum/Bitcoin und der andere für den Krypto Top 10 Index CFD. Mit den CFDs auf die einzelnen Kryptowährungen können Anleger über verschiedene Zeithorizonte auf steigende und fallende Kurse setzen.

Für Anleger ist besonders der Krypto Top 10 Index CFD interessant, der von BITA bereitgestellt wird. Dieser verfolgt und misst die Leistung der zehn größten Kryptowährungen auf dem Markt. Der Index wird einem monatlichen Rebalancing unterzogen und quartalsweise neu zusammengesetzt.

Aktuell sind Bitcoin, Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash, Litecoin, EOS, Bitcoin SV, Cardano, Monero und Dash im Index enthalten. Rund 50 % des Indexgewichts entfallen auf Bitcoin und Ethereum (Stand Anfang Juni 2020). Der Index wird in US-Dollar notiert und 24/7 gehandelt.

Entscheidend für die Gewichtung ist die frei umlaufende Marktkapitalisierung von Kryptowährungen. Damit orientiert sich der Index an bekannten Börsenbarometern. Das Gewicht einer einzelnen Kryptowährung im Index wird zum Rebalancing Stichtag auf 25 % begrenzt.

Welchen Hebel kann ich bei Plus500 nutzen?

Für die Hebelwirkung der CFDs gelten die Regelungen der Aufsichtsbehörde ESMA. Der maximale Hebel beträgt somit 1:2. Wer bei Plus500 Bitcoin für 1000 EUR Einsatz kauft, kann somit 2000 EUR im Markt bewegen (50 % Initial Margin). Die Maintenance Margin beträgt 25 %. Wird dieser Wert unterschritten, schließt Plus500 die Position automatisch.

Die Krypto CFDs bei Plus500 sind als Endloskontrakte konstruiert. Es gibt kein regelmäßiges Auslaufen der Kontrakte.

PART 3

Wie kann ich CFD-Kryptowährungen bei Plus500 kaufen und verkaufen?

Der Handel mit CFDs auf Kryptowährungen bei Plus500 ist recht einfach. Dies ist der ebenso einfach gestalteten Benutzeroberfläche zu verdanken.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von marketools.plus500.com zu laden.

Inhalt laden

Konto bei Plus500 erstellen

Falls du noch kein Konto bei dem CFD-Broker hast, musst du natürlich eines erstellen.

Besuche dazu die Webseite von Plus500 und eröffne mit einem Klick auf „Mit dem Handel beginnen“ dein Konto.

Beim CFD Broker verifizieren

Anschließend solltest du deine Daten bei der Handelsplattform verifizieren. Dieser Vorgang ist bei jede regulierten Plattform notwendig.

Spätestens bei der Auszahlung musst du deine Daten legitimieren.

Geld bei Plus500 einzahlen

Über das Menü und Einzahlung kannst du Geld bei dem Broker einzahlen. Du kannst verschiede Einzahlungsoptionen nutzen.

Wähle die für dich passende Zahlungsmethode und folge den Anweisungen.

Kryptowährungen einkaufen

Nach der erfolgreichen Einzahlung kannst du die gewünschte Kryptowährung entweder über die Suchmaske finden oder links über Märkte und Kryptowährungen.

Ich wähle in diesem Beispiel Bitcoin als gewünschte Währung, also suche ich nach Bitcoin. (Für diese Anleitung habe ich das Demokonto eingestellt)

Mit einem Klick auf den „Kaufen“ Button in der Liste öffnet sich rechts im Bild das Orderticket. Im Orderticket wird zunächst die Anzahl der Kontrakte angegeben. Wer bei Plus500 Bitcoin kaufen möchte, muss keinen ganzen Kontakt wählen. Auch Bruchstücke von zum Beispiel 0,1 oder 0,01 BTC sind möglich.

Das Orderticket enthält eine Reihe von Optionen. Wer die Option „bei Gewinn schließen“ anklickt, erteilt eine Take Profit Order. Dabei ist dann das gewünschte Kursniveau für den Ausstieg anzugeben.

Das Gegenstück dazu („bei Verlust schließen“) ist eine Stop Loss Order. Hier besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine garantierte Stop Loss Order zu erteilen. Bei dieser wird die Position in jedem Fall zum gewünschten Kurs geschlossen – auch dann, wenn dies zum Beispiel wegen eines Opening Gaps eigentlich nicht möglich ist.

Für die garantierte Stop Loss Order wird ein Aufschlag fällig. Die Höhe dieses Aufschlags wird nach dem auswählen der Option angezeigt. Weitere Optionen sind Trailing Stop Stop und Stop Buy Orders. Mit einem Klick auf „Kaufen“ wird die Order schließlich platziert.

Unterhalb des Tickets gibt es einen Infobutton. Mit diesem öffnet sich eine Infobox zu Margin, Finanzierungskosten und weiteren Details des jeweiligen Kontraktes.

Eine Shortposition wird nach demselben Muster eröffnet. Um eine offene Position zu schließen, steuern Anleger links im Menü den Reiter „offene Orders“ an. Dann werden alle offenen Positionen angezeigt. Die Schließung der Position wird durch einen Klick auf „schließen“ ausgewählt. Anschließend öffnet sich das Orderticket. Mit einem weiteren Klick auf „schließen“ wird die Position glattgestellt.

Per App: Bitcoin-CFD unterwegs handeln

Plus500 bietet verschiedene Handelsplattformen an. Dazu gehört ein Windows 10 Trader (zum Download), der Webtrader (webbasierte Version) sowie Apps für iPhone & iPad (iOS), Android und Windows Smartphones.

In der App gibt es alle Basiswerte und Handelsfunktion, die es am Desktop gibt. Die Konditionen sind identisch. Zwischen App und webbasierter bzw. festinstallierter Handelsplattform besteht eine volle Synchronisierung.

PART 4

Gibt es einen Bitcoin Wallet bei Plus500?

Bei Plus500 werden keine echten Kryptowährungen gehandelt. Es handelt sich ausschließlich um CFDs auf Kryptowährungen. Dementsprechend gibt es bei Plus500 auch keinen Wallet. Ein Wallet dient zur Verwahrung echter Coins.

Der Handel mit CFDs bietet im Vergleich zu echten Coins einige Vorteile. So besteht kein Risiko für Hackerangriffe. Echte Coins wurden bereits bei zahlreichen Börsen aus Wallets entwendet. Die speziellen Eigenschaften von Kryptowährungen (zum Beispiel die Unumkehrbarkeit von Transaktionen) erschweren die Schadensbegrenzung dann.

CFD Broker sind einem solchen Risiko nicht ausgesetzt.

Zudem sind CFD Broker anders als viele Kryptobörsen vollständig reguliert. Die Unternehmen werden durch Aufsichtsbehörden zugelassen und überwacht. Kundengelder müssen auf getrennten Bankkonten bei lizenzierten Kreditinstituten verwahrt werden.

PART 5

Wichtige Informationen zu Plus500 & Vergleiche mit anderen Anbietern

Wie hoch sind die Gebühren bei Plus500?

Der CFD Handel bei Plus500 ist wie bei den meisten Market Makern kommissionsfrei. Market Maker verdienen am Spread, den sie durch die Quotierung von Geld- und Briefkurs selbst bestimmen. Die Spreads sind somit die wesentlichen Kostenfaktoren im Handel. Zusätzlich fallen Finanzierungskosten für über Nacht gehaltene Positionen an.

Die Spreads bei Kryptowährungen fallen sehr unterschiedlich aus. Bei Bitcoin beträgt der Spread 0,37 %. Dies ist ein im Wettbewerbsvergleich eher günstiger Wert. Bei Ethereum fallen 0,87 % und bei Ripple 1,5 % an. Der Spread bei der Kryptowährung IOTA beträgt 3,99 %.

Die Finanzierungskosten bei Longpositionen betragen 0,0447 % pro Tag. Bei Shortpositionen beläuft sich der Finanzierungsswap auf 0,0238 % pro Tag.

Der Spread bei Plus500 fällt auch bei anderen Basiswerten konkurrenzfähig aus. Im EUR/USD werden 1,4 Pips, bei WTI Öl 0,03 USD fällig. Der Spread im DAX beträgt 1,21 Punkte. In Dow Jones werden 2,0 Punkte und im S & P 500 0,5 Punkte fällig.

Bei Einzelaktien unterscheiden sich die Spreads zum Teil erheblich. Dies ist auf die Spreads an den Referenzbörsen zurückzuführen. Zum Zeitpunkt unserer Stichprobe wurden in der Apple Aktie zum Beispiel 0,02 % Spread fällig. Bei der Aktie der Deutschen Post waren es 0,16 % und bei der Continental Aktie 0,46 %.

Gibt es bei Plus500 eine Nachschusspflicht?

Bei Plus500 gibt es keine Nachschusspflicht. Das Verlustrisiko ist auf das Kontoguthaben begrenzt. Dies gilt jedenfalls für alle Privatkunden. Ausnahmen gibt es ausschließlich für professionelle Kunden mit einer entsprechenden Einstufung.

Nachschusspflichten sind in der EU seit dem 1. August 2018 untersagt. Die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA hat allen CFD Brokern verboten, von Privatkunden im Handel Nachschusspflichten zu verlangen. Im Zuge der Verordnung wurden auch die maximalen Hebelwirkungen im CFD Handel reduziert.

Zu einer Nachschusspflicht kommt es, wenn die Verluste das Kontoguthaben übersteigen. Dies ist in aller Regel nur unter außergewöhnlichen Marktbedingungen der Fall. Grundsätzlich schließen Broker offene Positionen eines Kunden automatisch, wenn das Eigenkapital einen kritischen Wert unterschreitet. Solche sogenannten Close Out Level gibt es auch bei Plus500.

In Einzelfällen kann es jedoch vorkommen, dass eine Schließung der Position nicht möglich ist. Dies gilt etwa für sogenannte Opening Gaps. Diese treten bei über Nacht oder über ein Wochenende gehaltenen Positionen auf. Auch Stop Loss Orders schützen vor solchen Szenarien nicht. Die einzige Ausnahme bilden die (auch bei Plus500 erhältlichen) garantierten Stop Loss Orders.

Der Support von Plus500 im Test

Plus500 bietet deutschsprachigen Support an. Die Kundenbetreuer können ausschließlich via E-Mail kontaktiert werden, eine Support-Hotline fehlt. Auf der Homepage gibt es ebenso wie in der Handelsplattform ein Kontaktformular.

In meinem Test dauerte es leider mehrere Werktage, bis meine Frage beantwortet wurde. Und das scheint leider keine Seltenheit zu sein. Jedoch war der Support in meinem und vielen anderen Fällen sehr freundlich.

Zu der Wartezeit bemängeln Kunden teilweise, dass komplexere Nachfragen lediglich oberflächlich beantwortet werden.

Ausbaufähig ist das Angebot von Plus500 im Bereich Wissensvermittlung. Andere Broker bieten hier sehr viel umfangreichere Ausbildungsangebote. Plus500 verzichtet auf marktbegleitende Live Webinare, Tutorials mit Grundlagenwissen etc.

Kann ich bei Plus500 Kryptowährungen auszahlen lassen?

Auszahlungen in Kryptowährungen sind nicht möglich, diese erfolgen ausschließlich in Euro (gegebenenfalls in anderen Währungen).

Auch wenn bei Plus500 keine echten Coins gehandelt werden ist eine 100 %ige Partizipation an der Kursentwicklung von Bitcoin und Co. möglich.

Anleger können zum Beispiel zunächst mit CFDs in den Markt einsteigen und zu einem späteren Zeitpunkt Gewinne mitnehmen und in echte Coins investieren. So ist es etwa möglich, mit dem Einstieg in echte Bitcoins auf sichere Möglichkeiten zur Verwahrung und/oder eine weitreichende Regulierung zu warten.

CFDs ermöglichen darüber hinaus die Absicherung echter Coins gegen Kursverluste.

Plus500 vs. eToro vs. Coinbase & Co. – Welche ist die beste Alternative?

Neben Plus500 gibt es weitere Adressen für den Handel mit Kryptowährungen. Dazu zählen zum Beispiel eToro und Coinbase. Aber wie unterscheiden sich die Anbieter?

Bei Plus500 können ausschließlich Kryptowährung – CFDs gehandelt werden.

Die meisten Informationen zu Plus500 wurden bereits in diesem Artikel aufgeführt. Deshalb werden diese an dieser Stelle nicht erneut beschrieben.

Die Plattform eToro bietet den Einkauf und Verkauf von echten Kryptowährungen an. Zudem können Krypto – CFDs als Shortposition gehandelt werden.

Bei eToro gibt es folgende Kryptowährungen:

Das Angebot ist somit minimal größer als bei Plus500. Und auch eine Art Top-10-Index für digitale Währungen gibt es: copyFunds.

eToro besitzt einen eigenen Wallet für Kryptowährungen, der mehr als 120 Coins unterstützt. Laut eigenen Angaben kann der Sicherheitsschlüssel zu diesem Wallet nicht verloren gehen.

Allerdings sind die Spreads bei eToro tendenziell breiter. Bei Bitcoin fallen zum Beispiel 0,75 % (Plus500: 0,37 %) und bei Ethereum 1,9 % (Plus500: 0,87 %) an. Die engen Spreads sind somit ein Vorteil für die Plus500 Bewertung.

Der Broker eToro ist deshalb eine gute Alternative für diejenigen, die echte Kryptowährungen kaufen möchten.

Zur Anleitung: Krypto bei eToro einkaufen

Bei Coinbase gibt es mehr als 1.000 verschiedene Kryptowährungen. Gelistet sind bei der Börse aus San Francisco auch Coins mit sehr niedriger Marktkapitalisierung.

Es gibt eine einfache Version der Plattform. Bei dieser ist die Benutzeroberfläche nicht wesentlich komplizierter als ein Onlineshop.

Parallel dazu gibt es mit Coinbase Pro einen Handelsplatz für fortgeschrittene Anleger. Coinbase belastet mindestens 0,5 Prozent Spread und zusätzlich Gebühren. Und leider ist Coinbase nicht offiziell in Deutschland zugelassen.

Wie funktioniert der Webtrader bei dem Broker?

Der Webtrader ist die webbasierte Version der Plus500 Handelsplattform. Diese Variante ist ohne Download über jeden PC mit Internetverbindung erreichbar. Die Anmeldung zum Webtrader ist sehr einfach. Der Login ist wahlweise mit E-Mail-Adresse und Passwort, aber auch mit Accounts bei Google oder Facebook möglich.

Die Ordermaske ist sehr einfach gehalten. Zudem wurde ein Charttool in den Webtrader integriert, mit dem verschiedene Chartarten wie Candlestick, Balkencharts, Renko und Kagi angezeigt werden können. Die Periodenlängen reichen dabei von einer Minute bis zu einer Woche. Und natürlich können Indikatoren wie MACD, RSI oder Bollinger Bänder genutzt werden.

Positiv: Im Webtrader können Anwender mit einem Klick zwischen Livekonto und Demokonto hin- und her wechseln. Über den Webtrader sind Einzahlungen sowie Kontoverifikationen möglich. Nach dem Login können Kopien von Lichtbildausweis und Adressnachweis hochgeladen werden.

Neben einer Kontaktmöglichkeit zum Kundenservice (E-Mail – Formular) gibt es weitere administrative Funktionen im Webtrader. Dazu gehört der Antrag zur Einrichtung eines professionellen Kontos.

Diese Konten unterliegen nicht den seit August 2018 geltenden, strengeren ESMA Regularien. Professionelle Konten ermöglichen unter anderem größere Hebel, gehen aber auch mit potentiellen Nachschusspflichten einher.

Die Konten können nur unter Bedingungen (Erfahrungen in der Finanzbranche, liquides Nettovermögen, Handelsaktivität) eröffnet werden.

Bietet Plus500 einen Bonus für Neuanmeldungen an?

Plus500 bietet Neukunden keinen Bonus für die Kontoeröffnung oder Einzahlung. Der Grund dafür sind die Regularien der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA. Diese untersagt Bonusangebote weitgehend. Dies muss allerdings kein Nachteil sein.

Neukundenboni sind heute noch bei CFD Brokern außerhalb der EU (sogenannten Offshorebrokern) erhältlich. Dort lassen sich die Bonusbedingungen studieren, die früher auch bei Boni in Europa galten.

Typisch für solche Bonusbedingungen sind Umsatzanforderungen.

Wer zum Beispiel einen Bonus auf die Ersteinzahlung erhält, muss ein bestimmtes Vielfaches der Summe aus Einzahlung und Bonus umsetzen.

Bevor diese Umsatzanforderung erfüllt ist, sind Auszahlungen gar nicht oder nur unter Verlust des gesamten Bonusbetrags möglich.

Kommt es im Handel zu Verlusten, werden diese zunächst ausschließlich dem Eigenkapital und erst nach dessen vollständiger Aufzehrung dem Bonus belastet. Ein Bonus wirkt deshalb nicht als der Puffer gegen Verluste, als der er Einsteigern häufig angepriesen wird.

Bonusangebote verleiten zudem häufig zu Nachlässigkeiten bei der Handelsdisziplin. Gerade Einsteiger neigen dazu, Positionsgrößen zu groß anzusetzen oder Stop Loss Limits nicht eng genug zu setzen.

Wie kann ich mein Plus500 Konto wieder löschen?

Wenn du dein Plus500 Konto löschen möchtest, dann kannst du das über den Support veranlassen. Gehe dazu zum Hilfemenü im Webtrader und dann zum Kontaktformular.

Du solltest die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt verlangen und um eine Bestätigung der Kündigung via E-Mail bitten.

PART 6

Unsere Erfahrungen mit Plus500

Meine Erfahrungen mit Plus500 begannen mit einem Demokonto. Dieses lässt sich sehr schnell einrichten: Es sind keine vollständigen persönlichen Daten und kein Download erforderlich.

Ein großer Vorteil des Demokontos: Die Kurse entsprechen den Kursen des Livekontos. Bei vielen anderen Brokern werden Demokonten mit unrealistischen Kursen und Spreads versorgt. Bei Plus500 können Interessenten sich ein unverfälschtes Bild machen.

Den Basiswertekatalog von Plus500 finden wir überzeugend. Dies gilt auch und gerade für den Bereich der Kryptowährungen. Hier gibt es neben dem klassischen Bitcoin Kontrakt und CFDs auf viele weitere Coins auch einen ETH/BTC Kontrakt und einen Top-10-Krypto Index. Auch das Angebot an anderen Anlageklassen wie Indices, Aktien und Rohstoffen ist gut.

Die Spreads der meisten Basiswerte sind klar wettbewerbsfähig. Dies gilt auch für Kryptowährungen – die meisten Kryptobörsen und CFD Broker verlangen hier deutlich mehr. Bitcoin und Co. lassen sich long und short handeln.

Das Chartingtool im Webtrader bietet immerhin einige Chartvarianten und Indikatoren – aber natürlich gibt es deutlich bessere.

Leider ist der Kundenservice ist nur via E-Mail erreichbar. Positiv: Von Plus500 kommen weniger aufdringliche Mails. Andere Broker versenden fortlaufend Werbemails.

Gut gelungen ist das Orderticket. Es ist sehr einfach gehalten und bietet gleichwohl eine Reihe wichtiger Ordertypen. Die Informationen zu den einzelnen Kontrakten sind übersichtlich und informativ. Alle Kosten und Bedingungen lassen sich einfach nachvollziehen.

Fazit

Plus500 ist eine gute Adresse für Einsteiger und Fortgeschrittene, die CFDs auf Kryptowährungen handeln möchten. Die Konditionen sind konkurrenzfähig und die Auswahl an Coins ist gut.

Auch für den Handel mit CFDs auf andere Märkte wie DAX, Dow Jones, Öl oder Gold eignet sich Plus500.

Durch Einlagensicherung, britische Regulierung und sichere Zahlungsmethoden ist die Sicherheit gewährleistet. Hinter Plus500 steht ein großes, börsennotiertes Unternehmen.

Andre Eberle
Andre Eberle
Hey, ich bin Andre und Mitgründer von BitcoinBasis. Ich schreibe nun seit über sechs Jahren über Kryptowährungen und ich bin von der Thematik immer noch begeistert. Mein Ziel ist es, dir mit meinen Texten einen Mehrwert zu bieten. Und natürlich freue ich mich über Nachfragen und freundliche Kritik!